Dow Jones

In den letzten acht Monaten konnten die Bären den Goldpreis nicht dazu bringen, um 20% zu korrigieren. Eine 20%ige Korrektur im Goldmarkt ist keine große Korrektur. Haben die Bären im Goldmarkt hier Probleme? Vor ein paar Wochen habe ich erklärt, dass ich glaube, dass der Tiefpunkt der aktuellen Korrektur im Goldmarkt erreicht ist. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bären es geschafft, den Goldpreis um nur 18,03% von seinem Allzeithoch im August letzten Jahres zu drücken.
Letzte Woche fragten wir uns, ob Gold unter die -20%-Linie des BEV ausbrechen würde oder nicht. Diese Woche kennen wir die Antwort auf diese Frage: Nein. Tatsächlich brach Gold am Mittwoch fast * ÜBER * seine BEV -15%-Linie und schloss die Woche knapp ein halbes Prozent davon entfernt.Die Frage, die ich am Ende dieser Woche habe, ist, ob wir den Boden in der Gold-Korrektur von seinen August 2020-Hochs gesehen haben oder nicht?
Die Welt war wirklich ein viel besserer Ort, als mein Großvater 10 % seines Lohns zu 4 % bei einer örtlichen Bank sparen konnte, um sich und meine Großmutter im Ruhestand zu versorgen. Aber das funktioniert nur, wenn das gesparte Geld in einer stabilen Währung ist, was der Dollar seit vor dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr ist. Heute müssen wir alle mit den Haien auf den Finanzmärkten schwimmen, um etwas zu erreichen.
Der NASDAQ Composite sah seinen letzten BEV-Nullpunkt am 12. Februar und schloss die Woche mit einem BEV von -8,34%, oder einem Rückgang von 8,34% von seinem letzten Allzeithoch vom 12. Februar. Wenn ich mir den Dow Jones anschaue, kann ich für die kommenden Wochen optimistisch sein. Aber der NASDAQ scheint "Liquidität" abzulassen; kann das gut sein?
Vor Oktober 2002 durchbrachen die 52-Wochen-Hochs und -Tiefs der NYSE zwar ihre +/-300-Schwellenwerte, aber nicht so häufig wie danach, wo sie nach Oktober 2002 nun in Clustern statt als singuläre Marktereignisse auftreten. Es ist nur natürlich, sich zu fragen, warum diese Veränderung der NYSE 52Wk Highs und Lows passiert ist. Ich bin geneigt, diese Marktveränderung mit den Bemühungen des FOMC zur Reflationierung des Aktienmarktes in Verbindung zu bringen.
Der Dow Jones zeigt sich sehr widerstandsfähig. Nach dem BEV-Nullpunkt vom 20. Januar sah er fünf aufeinanderfolgende Abwärtstage, die ihn nur um 2,84% nach unten brachten. Zwei Tage später fiel er dann auf ein BEV von -3,87%, bevor er sich erholte und in dieser Woche neue Allzeithochs markierte. Und so wird es bis auf weiteres von Herrn Bär sein; Sie kennen die gefürchteten Tage der extremen Marktvolatilität, Dow Jones 2% Tage.
Von einem Allzeithoch des Dow Jones am 12. Februar zu einer Marktkorrektur von -37% in nur achtundzwanzig NYSE-Handelssitzungen später ist eine Marktpremiere. Dann vom Markttief des Dow Jones am 23. März zu seinem nächsten Allzeithoch am 16. November, eine vollständige Erholung von einem so tiefen Marktrückgang so schnell ist auch seltsam! Verlassen Sie sich nicht auf mein Wort, sondern schauen Sie sich den Chart unten an.
Die in das Finanzsystem eingespeiste "Liquidität" fließt überall hin. Es ist nicht zu übersehen, dass allzu viele Unternehmen, die an der Börse handeln, überschuldet sind, ebenso wie unsere Bundes- und Lokalregierungen und die Geschäfte, in denen wir einkaufen, und deren Kunden. Das sind keine guten Nachrichten für Menschen, die eine Rendite aus ihren jahrzehntelangen Investitionen in Pensionsfonds und/oder Lebensversicherungen erwarten.
Ganz anders sieht es derzeit bei den Finanzunternehmen aus. Seit 2008 subventioniert die US-Regierung diese Finanzunternehmen mit Billionen-Dollar-Bargeldinfusionen und ändert ihre Buchhaltungsregeln für ihre wertlosen Reserven, um sie lebensfähig erscheinen zu lassen. Dennoch hat der NYSE Financial Index seit dem Sommer 2007 kein neues Allzeithoch mehr gesehen.
Das letzte Allzeithoch von Gold lag bei $2061 am 6. August und hat den größten Teil der letzten sechs Monate damit verbracht, den Durchbruch der $2000-Marke zu korrigieren. Gold tat etwas Ähnliches, als es im März 2008 erstmals die $1000-Marke durchbrach, und zwar aus demselben Grund. Aber in 2008 korrigierte Gold sechs Monate lang und fiel dabei um 30%. In den Jahren 2020-21 hat Gold bisher noch nicht um 15% korrigiert.

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